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Medizinische Schwerpunkte

Zum Leistungsspektrum der Zentralen Endoskopieabteilung gehört die Kapselendoskopie (verschluckbare Minikameras zur Diagnostik von Dünndarmerkrankungen) sowie die Single-Ballon-Enteroskopie zur Untersuchung des Dünndarms.

Ergänzend führen wir Punktionen verschiedener Organe und ultraschallgestützte Tumorherdpunktionen durch. Neben den diagnostischen Spiegelungen setzen wir auch alle üblichen therapeutischen Verfahren zur Behandlung von Blutungsquellen wie Ligatur, Clip, Injektionsverfahren und Argon-Plasma-Koagulation ein.

Interdisziplinäre Behandlung

Zur interdisziplinären Behandlung des hochgradigen Übergewichts (Adipositas) erfolgt u.a. die Behandlung mittels endoskopischen Einsetzen eines Magenballons zur Gewichtreduktion. Für Notfälle wie Blutungen oder zur Entfernung von Fremdkörpern im Magen-Darm-Trakt besteht ein 24-h-Rufbereitschaftsdienst von Endoskopieschwester und -arzt. Bei Verengungen durch Entzündungen, Narben oder Tumoren sind endoskopische Erweiterungen z. B. mittels Ballondilatation, Bougierung oder Stentimplantation in unserer Abteilung möglich. Gallensteine werden mittels Endoskopie (ERCP) entfernt und bei Verengungen der Gallenwege oder des Bauchspeicheldrüsenganges Stents zur Überbrückung der Engstellung eingesetzt.

Eigene Röntgenanlage

Hierfür verfügt unsere 2011 neu umgebaute Endoskopieabteilung über eine eigene Röntgenanlage. Zur Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen können daher zusätzlich zur Endoskopie Röntgenuntersuchungen sowie bei Verdacht auf Refluxkrankheit (Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre) pH-Metrien (Säureanalysen) durchgeführt werden. In Kooperation mit der Kinderklinik im Hause werden auch - wenn notwendig - endoskopische Untersuchungen bei Kindern durchgeführt. Bei Bedarf erfolgt dies in Narkose mit Unterstützung der Klinik für Anästhesie. Erwachsene werden auf Wunsch mit Sedierung ("Schlafspritze") untersucht.

Für die Betreuung ambulanter Patienten verfügen wir über einen separaten Wartebereich mit Sanitäreinheit. Abhängig vom Befund wird die weitere Behandlung nach Absprache und in Kooperation mit dem weiterbehandelnden Kollegen ambulant oder stationär geplant. Dazu arbeiten wir mit niedergelassenen Ärzten, einer pathologischen Praxis für die Bewertung der entnommenen Gewebeproben und allen Kliniken am Hause und bei Bedarf auch mit anderen Krankenhäusern und Laboren zusammen.

Kontakt
Klinik für Innere Medizin I
Störtebekerstraße 6
23966 Wismar

Telefon: 03841 33-1338 (Chefarztsekretariat)